Die
Entstehung der Klangpädagogik nach Peter Hess®

Die
Grundlage zur Entwicklung der Klangpädagogik waren die vielen
positiven Erfahrungen, die Petra Emily Zurek und ihre
Mitarbeiterinnen im Regenbogenhaus, einem Zentrum für
ganzheitliche Pädagogik, mit der Klangmassage nach Peter
Hess® bei entwicklungsbedürftigen Kindern,
Jugendlichen und Erwachsenen gemacht haben. Diese Erkenntnisse
hat Petra Emily Zurek in Seminaren an viele Teilnehmer/-innen
aus dem pädagogischen Bereich weitergegeben.
Grundlegend
war für Petra Emily Zurek und Peter Hess die Erkenntnis, dass
die freudige, kreative Lern-, Beziehungs- und Lebensfähigkeit
in der frühesten Kindheit geprägt ist. Wird ein Säugling
oder Kleinkind seinen Bedürfnissen und gesetzten Signalen
entsprechende Erfahrungen machen, so wirkt sich das prägend
auf das gesamte „Sein“ als Kind, Jugendlicher und
Erwachsener aus.
Beobachtungen
und Erfahrungen bei Kleinkindern des Volksstammes der Newars
in Nepal haben viel über das Thema „Urvertrauen“ (C.G.
Jung, Milton H. Erickson) nachdenken lassen. Bei den Newars
wird bei Kleinkindern in beispielhafter Weise Urvertrauen
gelegt. Diese Grundlage gibt Sicherheit und Stabilität für
zukünftiges Leben. Das kann einer der Gründe sein, dass die
Newars trotz schwieriger Umstände ihr Leben so gut meistern
und glücklich sind. Auch in der Literatur finden sich –
z.B. bei Jean Liedloff – Forschungen zum Thema der Wirkung
traditioneller Lebensweise auf den Menschen.

In
unserer leistungsorientierten Gesellschaft leisten wir uns in
der Regel die solide Grundlage des Urvertrauens nicht mehr.
Die Folgen sind unter anderem Unsicherheit, Angst vor der
Zukunft, Orientierungslosigkeit, Unfähigkeit Aufgaben
anzugehen und zu meistern.
Die
Arbeit mit der Klangmassage bei Kindern, Jugendlichen und
Erwachsenen hat uns immer wieder gezeigt, dass die Menschen zu
sich finden, zur Mitte kommen und dadurch eine stabile
Grundlage geschaffen wird Aufgaben anzugehen und zu meistern.
Auf dieser Grundlage baut die Klangpädagogik nach Peter
Hess® , ergänzt durch andere Methoden in Verbindung mit
Klang auf.
Verbunden
mit einer den Klienten gegenüber achtsamen Haltung entstand
so ein pädagogisches, lösungsorientiertes,
ressourcenorientiertes, östliche und westliche Erfahrungen
verbindendes Beratungsprogramm. In der praktischen
klangpädagogischen Arbeit verbinden wir diese grundlegenden
Erkenntnisse mit dem Wissen über Wahrnehmung, Lernen, Gehirn-
und Körperfunktionen. Die praktischen Ideen sind zum großen
Teil mit Kindern im Klangraum initiiert worden.
Aus
diesen immer wiederkehrenden Erfahrungen im Laufe von acht
Jahren und dem Wunsch von Familien und Seminarteilnehmern mit
dieser Methode begleitet zu werden und zu arbeiten, ist das
Konzept der Klangpädagogik als Weiterbildung entstanden.
Zielsetzung dabei ist die Kompetenzerweiterung in
verschiedenen Arbeitsfeldern.