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Fußreflexologie
nach Dr. Fitzgerald
Wenn du einen Strand kennst,
oder einen Park,
wo keine Glasscherben liegen,
dann laufe barfuss,
denn dadurch erhältst du eine
Fußmassage,
die alle Nerven
und Reflexpunkte
deiner Fußsohlen stimuliert,
die wiederum sämtliche Organe
deines Körpers anregen.
Zitat aus dem Buch „Zen des
Laufens" von Fred Rohä
Verlag
Bodymind GmbH, Berlin (1978)
Was ist
Reflexologie?

Nach unserem Verständnis
kann das Phänomen Reflexologie nur dem "begreifbar"
werden, der sich vertrauensvoll von den Händen einer Reflexologin,
eines Reflexologen berühren lässt und selbst an eigenem Leib,
d.h. an den Füßen, den Händen, den Ohren, der Wirkung
nachspürt. Reflexologie erlebt jede, jeder täglich. Sobald wir
uns im Bett räkeln, die Füße aneinander reiben, zu laufen
beginnen, werden unsere Reflexpunkte im Körper aktiviert. Werden
wir gestreichelt, als Kind von den Eltern oder als Verliebte und
Verliebter, werden unsere Reflexpunkte ebenfalls stimuliert.
Wozu dann
eine Reflexologin, einen Reflexologen an unseren Körper lassen?
Sie sind aufmerksam geworden
und wollen die Reflexologie selbst erspüren?
Geschichtliche
Entwicklung der Reflexologie
Die Reflexologie an Händen,
Ohren und Füßen ist eine sehr alte Form der Gesundheitsvorsorge,
die Anfang 1900 neu entdeckt wurde.
Es ist keine Massage im
herkömmlichen Sinn, da außer einer intensiven Durchblutung der
genannten Körperbereiche meist auch eine Entspannung der Organe,
Gewebe, Muskeln, Blutgefäße, Nerven und Knochen eintritt. Der
Körper wird angeregt, seine eigenen Möglichkeiten zu
aktivieren.
Schon Zeichnungen vergangener
Kulturen zeigen die Berührung von Händen und Füßen.
Im Jahre 1912 hat der
amerikanische Arzt William Fitzgerald auf sich aufmerksam
gemacht, durch überzeugende Resultate bei der Behandlung mit
der Reflexzonentherapie seiner Patienten. Doch die aufkommende
"Technisierung" der ärztlichen Praxen ließ die
Reflexzonentherapie in Vergessenheit geraten.
Erst die Masseurin, Eunice
Ingham, erinnerte sich dieser Methode und verbreitete sie in
Amerika in Kursen zur Selbstbehandlung. Danach fanden sich auch
Praktizierende in Europa.
Reflexologie
-Anwendungen
Grundsätzlich spricht nichts
dagegen, die Reflexologie Anwendungen sich selbst zu geben. Schon
das Rollen eines Igelballes, eines Golfballes mit dem schuhlosen
Fuß beim Fernsehen oder am Schreibtisch ist eine gute Methode
seine Reflexpunkte zu stimulieren. Die richtige Entspannung bietet
eine Anwendung beim Reflexologen.
Sie liegen oder sitzen in
entspannter Haftung, brauchen nur, je nach Art der Anwendung, die
Füße, Hände, Ohren von Bekleidung und Schmuck zu befreien und
erspüren die Berührung durch die Hände des Reflexologen. Mit
den Händen wird dann punktuell ein Druck z.B. auf Stellen ihres
Fußes ausgeübt. Die Stärke des Druckes bestimmen sie in
Absprache mit dem Reflexologen.
Je nach der zur Verfügung
stehenden Zeit, wird der ganze Fuß bearbeitet oder nur
Teilbereiche.
Die Dauer der Anwendung
richtet sich nach ihrer Zeit und nach Art der Anwendung.
Erfahrungsgemäß dauert eine Anwendung ca. 60 Minuten. Über die
Häufigkeit entscheiden sie natürlich wieder selbst. 1 mal pro
Woche wäre nicht zuviel, doch jedes andere Intervall ist ebenso
frei wählbar.
Reflexologie Anwendungen sind
nicht mit einer Fußmassage zu verwechseln, sondern Reflexologie
ist eine eigenständige Behandlungstechnik.
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